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Künstliche Intelligenz mit menschlichem Faktor – Gesprächsrunden auf der ICT Spring

Künstliche Intelligenz ist nicht neu; schon in den Fünfzigern, dann wieder in den Siebzigern und Achtzigern und zuletzt zur Jahrtausendwende gab es regelrechte KI-Booms. Meist scheiterte es an der Rechenleistung, die erst in den vergangenen Jahren regelrecht explodierte. Dennoch ist der KI-Boom nicht neu – da waren sich die Redner der ICT Spring-Rundtischgespräche und Podiumsdiskussionen sicher – und dennoch entwickelt sich die Technologie zunehmend zum „holy grail“.

„Für uns ist KI eindeutig das Grundthema des Jahres“, meinte Gerard Hoffmann, Präsident von ICT Luxembourg, in seinen einleitenden Worten am gestrigen Mittwoch. „Die Trends dazu kommen eindeutig aus China und den USA, und deshalb müssen wir uns ebenfalls stark damit befassen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.“ Mit starken Entwicklungen wie teilautonomen Fahrzeugen, smarten Lautsprechern und den Assistenten von Google, Amazon und Co. sei KI inzwischen so präsent in unserem Alltag wie nie zuvor. „Auch in Luxemburg gibt es daher viele einzelne Unternehmen, die sich verstärkt mit dem Thema befassen; das wird über die kommenden Jahre nur stärker wachsen“, war sich Hoffmann sicher.

Chance oder Gefahr?

Im Raum stand deshalb auch die Frage, ob eine KI eine Chance für die Wirtschaft und die Menschheit sei, oder eher zur Bedrohung werden könne. „Ohne die nötigen Regeln stellt sich diese Frage sicherlich“, meinte etwa Marc Payal, Präsident der „Association des Professionels de la Societé de l’Information“ (APSI). Dennoch öffne die KI völlig neue Möglichkeiten für Unternehmen, mit Kunden zu interagieren oder ihr Geschäft zu führen. Dabei sei es wichtig, dass alle Beteiligten die nötige Ausbildung erhalten, weshalb die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, bestehend aus dem APSI-Präsidenten Payal, Fedil-Vorstandsmitglied Vincent Lekens, „Finance and Technology Luxembourg“-Vorstandsvorsitzendem Jean-François Terminaux und Marc Hemmerling der Bankengemeinschaft ABBL, die Bemühungen von Akteuren wie dem Staat, konkret in die Weiterbildung zu investieren. „Das wird die große Herausforderung werden: Wie können wir die Kompetenzen vermitteln und übertragen“, meinte Hemmerling. Gelingt dies, sei KI defintiv eine gewaltige Chance, deren Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft schwer wiegen könne. Eine Studie über die Auswirkungen der neuen Wirtschaftsrevolution, der Digitalisierung und des KI-Booms werde derzeit durchgeführt und ihre Resultate würden hoffentlich bald vorgestellt, erklärte Vincent Lekens der Fedil.

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